Wir begrüßen die Debatte um Social Media und deren Einfluss auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Das geht weit über eine Verbotsdebatte zur Social-Media Nutzung hinaus, die zudem missbraucht werden kann, um Alters- und damit Kommunikationskontrolle im Internet zu forcieren. Zu erweitern wäre die Debatte um Medienschutz auf die Bildschirmisierung von Kindheit, weil auch das frühe Fernsehen verheerende Auswirkungen auf die Hirnentwicklung der Kinder hat. Ein Studium und Schulfach Medienbildung gehört ebenso in die Handlungspalette wie eine…
Medienbildung an Schulen und Universitäten

Es gibt Ansätze für ein Schulfach Medienbildung, z.B. in Erfurt und Berlin, aber keine Systematik und noch nicht einmal einen umfassenden Lehrplan für ein Studienfach der Lehrkräfte-Ausbildung. Das kontrovers diskutierende Podium, das aus dem Lehrer und Autor Nils B. Schulz, Prof. Carola Richter von der Freien Universität, sowie Franziska Brychcy für die Landespolitik Berlin und Michel Hose für die Bundesbildungspolitik bestand, war sich in einem einig: es muss etwas geschehen, damit aus den Ansätzen ein nachhaltiges Studien- und Schulfach Medienbildung…
Diskussionsabend: Warum gibt es noch kein Schulfach Medienbildung?
Einladung zur Podiumsdiskussion, 27.11.25, 19.30 Uhr im Terzo Mondo, Berlin. er Förderkreis des Instituts für Medienverantwortung lädt im Anschluss an seine Mitgliederversammlung zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. In Fortsetzung unserer Bestandsaufnahme bei der Jubiläumskonferenz vom März 2025 20 Jahre IMV wollen wir die Frage klären, warum es viel Geld für Projektitis, aber keinen Lehrplan für ein Schulfach Medienbildung gibt. Mit Michael Hose, MdB., Franziska Brychcy, MdA., Prof. Dr. Carola Richter, FU, Nils B. Schulz, Prof. Dr. Sabine Schiffer, IMV. Der…
Kinderschutz digital: von den Vorschlägen der Leopoldina zu einem Schulfach Medienbildung
Wir begrüßen das Diskussionspapier “Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen” vom Juli 2025 der Leopoldina-Akademie. Der Ansatz entspricht auch unseren Einsichten im Institut, wobei wir vorschlagen den Lösungsweg nicht auf Digitalfragen zu beschränken. Hier ist ein ganzheitliches Bildungskonzept erforderlich. Und mit Blick auf etwaige fehlende Kompetenzen in der Kinderbetreuung, dem Lehrkörper und bei Eltern, fühlen wir uns darin bestätigt uns verstärkt für ein Schulfach Medienbildung einzusetzen. Die Aufgaben gehen weit über die Einschränkung bestimmter schädlicher Mediennutzungen…
Woche der Transparenz 2025
Das Institut für Medienverantwortung ruft auch in diesem Jahr zur bundesweiten Initiative für Medientransparenz auf. Alle Medien sind aufgefordert in der 20. KW – vom 12. bis 16. Mai 2025 das Entstehen ihrer Beiträge in einer Kurzbeschreibung zu erläutern. Das folgt der Erkenntnis, dass mehr Transparenz beim journalistischen Arbeiten die Qualität der Medienprodukte für Nutzer besser einschätzbar macht. Die Kurzbeschreibung kann auf die Online-Fassungen der publizierten Beiträge be-schränkt sein. Während der 20. Kalenderwoche sollen Sie einigen selbst gewählten Medienberichten folgende…
PM : Seriöse Aufklärungskampagne statt Social-Media Verbot (Medienkompetenz verlangt Ich-Kompetenz)
Das Social-Media Verbot für Kinder bis zum Alter von 16 Jahren in Australien sorgtfür Aufregung und Diskussionen. Diese begrüßen wir ausdrücklich, denn auch wir inDeutschland und Europa brauchen eine Debatte über Störfaktoren für die Bildungund Zukunft unserer Kinder. https://medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2024/12/20241202_IMV-PM_Social-Media-Verbot_Medienkompetenz.pdf
PM Krieg in Nahost: Zwischen Propaganda und Berichterstattung – Medien & Diskurs
Im internationalen Medienvergleich fällt in der deutschen Berichterstattung und Kommentierung der Kriege in Nahost im Nachgang zum Anschlag vom 7.10.2023 auf Israel eine starke Diskurs-Verengung auf. Die vielen Opfer werden nicht gleichwertig behandelt, allein das stellt ein Medienversagen dar. Dies ist nicht nur aus spezifisch deutschen Befindlichkeiten und eines verengten "Nie wieder!" nach Weltkrieg und Shoah erklärbar, auch langfristig angelegte Kommunikationsstrategien spielen eine Rolle... Der Förderkreis des Instituts für Medienverantwortung (www.medienverantwortung-foerderkreis.de) lädt im Anschluss an seine Mitgliederversammlung zu dieser öffentlichen…
PM: Fortbildung – Völkerrecht für JournalistInnen
Dass der IGH am 19.07.2024 der Welt vordekliniert, dass Völkerrecht nicht erst beim humanitären Völkerrecht beginnt, sondern das Selbstbestimmungsrecht der Völker ernst genommen werden muss und dieses auch für Palästinenser gilt, zeugt von der Unkenntnis des komplexen Völkerrechtsgefüges sowohl in Politik als auch in Medien. Weil das Völkerrecht komplex und kompliziert ist, wird es oft falsch interpretiert oder auch strategisch falsch dargestellt. Medien als Vierte Gewalt müssen darauf vorbereite sein, um die Sachverhalte prüfen zu können und nicht auf die…
Eine Woche der Transparenz (PM)
https://medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2024/03/20240322_IMV-PM_Transparenz-Woche.pdf
Veranstaltungsinfo: 13.10. um 19.30 Uhr im Terzo Mondo Berlin Verdachtsberichterstattung – Wo sind die Grenzen der Vierten Gewalt?
https://medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2023/10/20231002_IMV-PM-Ank_Podium_Verdachtsberichterstattung_131023.pdf